Tipps & Infos
Geschichte

 

Einige Informationen über das erste unordentliche Zimmertheater

 

 

1991 schlossen sich verschiedene Amateurtheatergruppen aus Osnabrück zu einer Interessengemeinschaft, später zu einem Verein (Initiative Freier Amateurtheater Osnabrück, kurz: IFATOS e.V.) zusammen, um auf ihre unzureichende Probensituation aufmerksam zu machen, aber auch zum Erfahrungsaustausch und zu gegenseitiger Unterstützung.

1996 konnten Probenräume im neu gegründeten Medienhaus (im ehemaligen Ordnungsamt der Stadt Osnabrück – daher der Name!) bezogen werden, die durch einen städtischen Zuschuss und Mitgliedsbeiträge finanziert werden.

Seither ist das erste unordentliche Zimmertheater e.V. (Umbenennung erfolgte 1999) eine feste kulturelle Institution in Osnabrück mit eigenen Probenräumen und einem eigenen Aufführungsraum (maximal 45 Sitzplätze).

Zur Zeit engagieren sich ca. 50 Mitglieder in der Produktion neuer Stücke. Dabei gibt es inhaltlich keine Vorgaben: Jedes Mitglied kann alleine oder in einer Gruppe Projekte verwirklichen – egal ob Kinder- Jugend- Impro- Tanz- oder Seniorentheater, ob Musical oder Lesung, Klassiker, Moderne oder Eigenproduktionen – im Zimmertheater ist für alle Platz.
In der Zeit, in der keine eigenen Produktionen laufen, gibt es im Zimmertheater Gastspiele fremder Gruppen, so dass es stets ein vielfältiges Angebot an Aufführungen gibt.
Auskunft darüber gibt ein unregelmäßig erscheinender Spielplan und die Internet–Präsenz: , auf der auch ein Newsletter abonniert werden kann.

Seit einigen Jahren organisiert und gestaltet das erste unordentliche Zimmertheater das Steckenpferdreiten zum Gedenken an den Westfälischen Frieden, mit dem der Dreißigjährige Krieg beendet werden konnte. Im Oktober jeden Jahres ziehen ca. 2000 Kinder aus allen 4. Klassen der Osnabrücker Schulen in einem Umzug durch die Stadt und feiern ein gemeinsames Friedensfest auf dem Marktplatz vor dem Rathaus.

 
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